Die Magie des Yoni-Ei s

 - Ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht -


Die Heilversprechen sind groß: Sie reichen von meditatives Werkzeug bis zur Steigern der sexuellen Lust. Sogar verborgene Traumata sollen entlarvt und transformiert werden. Und ganz nebenbei wird sogar der Beckenboden trainiert. Doch wie sieht die Praxis aus?

 

Schon immer habe ich gerne experimentiert und Neues ausprobiert. Seit ich vor kurzem auf den spirituellen Weg getreten bin, stieg diese Neugier noch weiter an. Und da lag plötzlich dieses wunderbare Angebot in meinem Emailpostfach: Eine Einladung zu einem Frauen-Erfahrungskurs mit Yoni-Ei. Ich habe das Angebot gelesen und wusste direkt: Das ist es! Da will ich unbedingt mitmachen!

Yoni - was ist das?

Yoni kommt aus dem Sanskrit und hat viele Bedeutungen - Quelle, Ursprung, Mutterschoß, Nest. Mich persönlich spricht ‚Heilige Stätte‘ sehr an. Yoni ist für mich neu und sofort verknüpfe ich es mit einem positiven Charakter. Viel schöner als Vulva, Scheide oder gar 'Geschlechts-teil' (Frau beachte die Schreibung)! Wörter, die einem unangenehm im Hals stecken bleiben. Yoni hingegen hat etwas Liebevolles und Leichtes.

Der Kurs sollte im Rahmen der Akademie der Weiblichkeit* stattfinden und ich kannte die Leiterin Ilan Stephani bereits als Sprecherin von verschiedenen Online-Kongressen. Ihre Sicht auf unterdrückte Gefühle und deren Ausdruck auf den Körper empfand ich als sehr klug. Und ein hübsches Ei aus Jade klang fantastisch in meinen Ohren. Ein vergleichsweise winziges Ei, das meine inneren Blockaden sprengen und meine Sexualenergie wieder zum Fließen bringen sollte. Ich war hellauf begeistert. Auch der stolze Preis eines solchen Yoni-Eis aus kostbarer Nephrit Jade und die Kursgebühren konnten mich nicht abschrecken.

*(Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies keine Werbung für den beschriebenen Kurs sein soll - sondern ich nur meine ehrliche Erfahrung widerspiegele. Für jede Frau kann etwas anderes richtig sein und es muss nicht unbedingt ein Kurs gebucht werden, um die Magie des Yoni-Eis für sich zu nutzen! Am besten folgst du deiner eigenen Intuition! Bei Fragen zur Anwendung stehe ich auch gern zur Verfügung.)

 

Jade – das klang wie ein sanfter Windhauch...

und ich konnte es kaum abwarten, dieses Wunderding in meinen Händen zu halten. Die breite Palette der Versprechungen war verführerisch: Stress, innere Verletzungen, alte Wunden jeglicher Art (- egal ob auf körperlicher oder seelischer Ebene), Selbstaufgabe, Taubheit, PMS, Depressionen, Asexualität oder Unlust – all das soll das Jade-Ei verschwinden lassen. Phänomene, die wahrscheinlich jede Frau auf diesem Planeten ansprechen. Und gerade auf seelischer Ebene werden einige von uns ihr Päckchen tragen. Viele Frauen fühlen sich unsicher in ihrer Sexualität, indem sie dem Gegenpart Mann gefallen wollen. So wie es die Pornoindustrie tagtäglich den jungen Heranwachsenden in eindeutigen Bildern vortäuscht. Täuschung ist das richtige Wort, denn um nichts anderes geht es. Die Frau hat zu gefallen und den männlichen Ansprüchen zu genügen. Wahrscheinlich lüge ich nicht, wenn ich behaupte, fast jede Frau hat einmal mit einem Mann geschlafen, obwohl sie nicht erregt war. Nur um ihm einen Gefallen zu tun. Allein das ist bereits ein Verbrechen. Ein Verbrechen, das wir gegen uns selbst verüben. Auch wenn diese rasche Behauptung nicht auf jede zutreffen sollte, bleibt immer noch das teilweise grobe Verhalten gegenüber dem weiblichen Körper in unserer Gesellschaft. Vermutlich hat jede Frau sich mindestens einmal in ihrem Leben dumme Sprüche über ihren Körper anhören müssen, sei es vom Chef, Kollegen, Verwandten, Bekannten, Partner oder gar einem Fremden auf der Straße. Häufig werden solche Aussagen als Kleinigkeiten abgetan. Wir wiegeln ab und verlangen nach einem harmonischen Miteinander, indem wir uns solche Floskeln sagen hören: „Das hat er nicht so ernst gemeint“ oder „Der ist eben so.“ Dabei dürfen wir unendlich stolz auf uns und unsere Körperin sein. Uns verteidigen und so sehr in der Selbstliebe sein, dass wir nicht mitspielen, wenn wir keine Lust dazu empfinden.

Selbstliebe?

Vielleicht denkt manch eine Leserin jetzt bei mir wäre die Selbstliebe immer ein hohes Gut gewesen, so wie ich davon schreibe. Da muss ich leider Nein sagen. Ganze 33 Jahre habe ich gebraucht, um diese bei mir wiederzuentdecken. Viel zu oft, habe ich Dinge getan, die ich gar nicht so wollte, um anderen zu genügen. Von anderen geliebt zu sein. Ich habe meinen Körper abgelehnt, gar Hass und Abscheu empfunden. Meinen Bauch, der von Schwangerschaftsstreifen übersät ist, versteckt und meine Brüste traurig dabei beobachtet, wie sie nach der Stillzeit an Volumen verloren. Mit meiner Figur war ich schon vor meiner Mutterschaft nie zufrieden gewesen. Immer fühlte ich mich zu dick. Doch welche Frau kennt diese traurige Erfahrung nicht?

Anfang 2021 beschloss ich, dass damit nun Schluss sein sollte. Nach Jahren des Kampfes mit Diäten und übertriebenem Sport wollte ich endlich leben und vor allem mich lieben. Ich war bereit, mich anders zu erfahren und ich wollte mehr in und mit der Natur sein. Auch begann ich zu meditieren und positive Gedanken in mein Leben einzuladen. Und siehe da, das veränderte Bewusstsein ließ die Pfunde schmelzen. Ich war so begeistert, dass ich mich auf allen Ebenen in der Selbstliebe üben wollte. 16 lange Jahre hatte mein Magen das schwere Trauma einer Vergewaltigung mit sich herum geschleppt. Ich war Meisterin der Verdrängung, doch nun war ich bereit es loszulassen. In den unterschiedlichsten Situation entstand eine unerklärliche Hitze in meinem Bauch und mein Gehirn ließ keine normalen Denkprozesse mehr zu. Ohne es zu merken, nahm ich diese Problematik mit in meine Ehe. Fühlte mich sexuell leer. Es gab Tage, da glaubte ich asexuell zu sein. Und dennoch wollte ich meinem Mann genügen. Wollte meinen eigenen Schmerz nie an die Oberfläche kommen lassen und mein neues, wunderbares Leben einfach darüber stülpen. Äußerlich war ich glücklich. Doch war ich nie ganz. Etwas fehlte mir. Und diese Leere wurde mir bewusst, als ich Ilan Stephanis Worten lauschte. Ich wollte diese Selbstliebe und frei zirkulierende Energie in meinem Beckenboden spüren können. Und ich wollte endlich in meine sexuelle urweibliche Kraft finden. An diesem Tag glaubte ich das erste Mal, dass tatsächlich eine Möglichkeit bestand, wirklich Spaß am Sex zu haben. Und ich war wild entschlossen, es auszuprobieren. Ich bin Mitte 30, wenn nicht jetzt, wann dann?

 

Der Praxistest

Die Wartezeit bis das Yoni-Ei geliefert wurde, dauerte mir viel zu lange. Als es endlich soweit war, hielt ich es ehrfürchtig in den Händen. Dieses dunkelgrüne, winzige Ei sollte nun all meine Probleme lösen? Doch ich war zuversichtlich. Ich liebte den Jade-Stein augenblicklich und begann mit Modul 1 von JadeMagic.

Zugegebenermaßen brauchte ich etwas Zeit, um in die Praxis hineinzukommen. Allein das Einführen braucht Geduld, da es im Einklang mit der Atmung von der Yoni eingesaugt wird. Ohne zu viel zu verlangen oder künstlich nachzuhelfen. Oft schob ich sogar die Tage vor mir her, bis ich wieder zum Yoni-Ei griff. Doch nach jeder Übung fühlte ich mich großartig und wusste gar nicht mehr, warum ich eigentlich solange wartete. Die Jade und ich, wir mussten uns erst kennenlernen – so denke ich heute darüber. Obwohl ich gleich Alles haben wollte: Das Ei in mir spüren - was wirklich schwer ist - und natürlich auf ein meditatives Level zu kommen. Die Jade lehrte mich Geduld und ich ließ mich darauf ein.

Bereits in Modul 2 konnte ich mich viel besser fallen lassen. Ich ließ mir sogar viel länger Zeit als vorgegeben. Absolvierte je ein Modul in zwei Wochen statt in einer. Ich hatte viel abzugeben und zu lernen. Und gerade dieses zweite Modul hat es emotional in sich. Jetzt durfte ich die lang verschwiegenen Geheimnisse, ungeliebte Traumatas, an die Oberfläche holen, den Schmerz in meiner Körperin fühlen und die Magie des Yoni-Ei nutzen. Ilan S. betonte ja nicht mit dem qualvollsten Erlebnis zu beginnen und ich wollte harmlos anfangen. Ich heulte, ich schluchzte. Mein Körper bog sich, ich spürte die Verhärtungen und folgte ihrer Stimme. Die Blockaden wurden gelöst und in das Ei hineingepresst. Danach einmal ordentlich zu einer Gute-Laune-Musik durchgeschüttelt und ein triumphierendes Siegerlächeln auf den Lippen. Ich bin stark. Ich bin weiblich. Und ich bin genau richtig, so wie ich bin. Keiner sollte mehr über mich oder meinen Körper bestimmen.

 

Traumabewältigung

Irgendwann war ich bei dem schweren Steinbrocken, der viel zu lange schon meinen Magen beschwerte, angelangt. Ich wusste, dass der Tag gekommen war und ich freute mich sogar ehrlich darauf. Ich wollte den Ballast endlich los sein. Ich wimmerte und verbog mich wie noch nie und fühlte die Energie in mir pulsieren. Das Ei schoss nach dieser kraftvollen Lösung mit enormer Wucht aus mir heraus. Ich fühlte mich befreit! Mir war bewusst, mein Becken hatte nur auf diese Reinigung gewartet. Doch erst eine Woche später verstand ich wirklich, was diese Praxis tatsächlich in mir bewirkt hatte. Ich träumte von dem Mann, der mir einst dieses fiese Trauma bescherte. Wir saßen in einem rollenden Zug, der nirgendswo anhielt. Es gab kein Entkommen. Doch gegen jede Erwartung unterhielten wir uns wie alte Freunde. Ja, wir küssten uns sogar – nicht wie Verliebte, es war rein platonisch. Es hatte einen starken symbolischen Charakter für mich. Und ich wusste, was mir dies sagen sollte. Ich bin kein Opfer mehr. Ich bin Schöpfer und ich kann jeden lieben, den ich will. Und ich kann jedem vergeben! Was nicht heißen sollte, dass ich die schreckliche Tat nun gut hieß. Nein, ich befreite mich von der Macht, die dieser Mann noch Jahre nach seinem Handeln über mich hatte - indem ich mich schlecht fühlte. Ich holte diese Macht endlich wieder zu mir zurück.

Chakra-Power

Nach dieser inspirierenden Erfahrung machte ich weiter. Ich war elektrisiert. Dabei entpuppte sich Modul 3 als eins meiner Lieblingsmodule und es hielt eine Überraschung für mich bereit. Statt wie in den vorangegangenen Meditationen das Ei in sich zu spüren, saß ich im Schneidersitz und das Ei lag direkt unter meinem Damm. Ich lauschte Ilans Stimme, die mir erklärte, dass die Jade mir helfen soll das Wurzelchakra wahrzunehmen, dessen Herz der Damm ist. Ich bin schier begeistert gewesen! Seit nun zehn Monaten – fast exakt mit meinem spirituellen Erwachen – hat mein Damm plötzlich zu jucken angefangen. Zuerst lag mein Verdacht bei einer Pilzerkrankung und ich begann mich mit allen möglichen Mitteln einzureiben. Nichts wollte wirklich helfen. Immer wieder dieses lästige Jucken, was mich in den Wahnsinn trieb. Ständig kratzte ich mich blutig, konnte den brennenden Schmerz kaum noch aushalten. Ich grub tief in mir, meditierte immer wieder über meinen Damm. War bereit weiteren verdrängten Missbrauch anzunehmen und besuchte zwei Heiler. Nichts half! Und dann war da Ilans simple Äußerung: Der Damm ist das Zentrum meines Wurzelchakras! Diese magischen Worte hallten in meinem Kopf, meinem ganzen Befinden nach. Ich begriff augenblicklich wie ehrgeizig dieses Energiezentrum versucht hatte, Kontakt mit mir aufzunehmen und ich entwickelte Verständnis und Liebe für die vormals unliebsame Stelle. Lächelnd vollzog ich die Beckenwelle und ließ die Energie durch meine Chakren fließen, um diese wach zu küssen. Die Kraft war schon immer da. Immer in mir. Ich habe sie nur verkannt! Ich dankte dem Jade-Ei für die Heilung und den veränderten Blickwinkel. Noch am selben Abend, viele Stunden nach der Meditation, spürte ich plötzlich die Energie in meinem Wurzelchakra, meinem Damm. Ich hatte gelernt und ließ mein Becken sanft kreisen. Diesmal atmete ich in die Stelle, an der ich früher noch meine Finger gerieben hätte, um sie zum Schweigen zu bringen.

 

Entfaltung der weiblichen Stimmkraft

Nachdem ich die ersten Übungen bereits mit so vielen Erfolgen gefeiert hatte, war ich neugierig wie es weitergeht. Das nächste Modul ist etwas für Mutige und solche, die es gerne werden möchten. Der Titel Orgasmic Sounds hat es in sich und könnte vielleicht die ein oder andere abschrecken. Wie häufig haben wir Frauen unsere eigene Stimme versteckt? Sind zu braven, lieben Mädchen erzogen worden, denen das Erheben der Stimme abtrainiert wurde? Denen es im Erwachsenenalter peinlich ist, im Bett nach Herzenslust zu stöhnen und den natürlich hervor sprudelnden Klängen einen Raum zu geben. Vermutlich sind einige Frauen sich gar nicht des Umfangs ihrer eigenen Stimme bewusst. Umso wundervoller wird es sein, völlig befreit das Jade-Ei in sich vibrieren und singen zu lassen. Und damit seine eigene Stimmkraft neu zu entdecken. Ich habe Grimassen gezogen, geknurrt und laut getönt. Habe die Laute förmlich durch meine Körperin tanzen lassen. Eine Praxis-Übung, die mir richtig Spaß gebracht hat. Alle Töne, die tief verborgen in mir drin steckten, einmal rauszulassen. Und mit welcher Energie sie geboren werden wollten! Wunderbar überraschend und sehr experimentell.

Bereitwillig erklärte Ilan S. in welcher Verbindung unsere Yoni mit der Stimme steht. Wenn wir die Kehle befreien, hat das direkte Auswirkung auf die Yoni. Nun bin ich gespannt, ob ich mich auch im Alltag von alten Gedankenmustern befreie und öfters meine Meinung sagen kann - sozusagen meinen eigenen Ton finde, fern von jeder Konformität. 

 

Wunden sind Gold     

Nach Wochen der Beschäftigung mit dem Jade-Ei spüre ich, noch einen Schritt weitergehen zu können. Das neue Thema: Wunden sind Gold. Was für ein schöner Titel und genauso fühlt es sich mittlerweile an. Es fällt immer leichter alte Wunden aus dem Unterbewusstsein auszugraben, um sie dann in wahres Gold zu verwandeln. Diesmal sollte es jedoch anders ablaufen als die Wochen zuvor. Stets wusste mein Verstand schon vorab, welches Trauma an der Reihe war und ich ging zielsicher darauf in der Meditation ein. Heute durfte es anders sein. Ich war nun so sehr in meiner Intuition gestärkt, dass ich einfach darauf vertraute. Was nun aufgelöst werden möchte, würde auch so zu mir finden. Da war ich mir sicher. Und so war es auch. Ich hatte die Augen geschlossen, saß im Schneidersitz und eine vergangene Situation schoss mir blitzartig in den Kopf. Es waren blöde Bemerkungen über mein zu großes Hinterteil, die ich jahrelang stillschweigend von meinem Onkel ertrug. Völlig vergessen war diese Erinnerung plötzlich da und ich weinte. Gleichzeitig atmete ich in mein Herz und rief alle Emotionen zurück, die ich mir damals nicht erlaubt hatte zu fühlen. Es war Schmerz, Unwohlsein und dennoch war es wundervoll, dies alles zu fühlen. Denn gleich darauf überfiel mich die Liebe und ich erkannte die Unzufriedenheit, die meinen Onkel antrieb, ständig jeden zu kritisieren. Ich badete im Mitgefühl und verzieh ihm. Wieder stieg ich aus der Opferrolle aus. Dann schleuderte ich alle negativen Gedankenmuster mit raschen Handbewegungen aus meinem Energiesystem heraus, als könnte ich sie tatsächlich greifen und wie unliebsame Schmutzflecken abziehen. Es fühlte sich fabelhaft und kraftvoll an. Als ich schließlich über die Yoni und meine auf den Boden gestemmten Hände das Urvertrauen zu mir zurückholte, war es wie ein krönender Abschluss dieser Zeremonie. Ich weiß, ich bin schön und mit Mutter Erde verbunden.

Wunscherfüller Yoni-Ei?

Als ich beim letzten Modul der JadeMagic angelangte, war ich ein bisschen wehmütig. Und doch feierte ich das Finale. Ich lauschte Ilan wie wir nun unsere Herzenswünsche im Alltag mithilfe unserer sexuellen Energie manifestieren können. Dabei sollen ganz konkrete Themen angesprochen werden. Themen, die uns tagtäglich beschäftigen. Egal, ob ich mir mehr Spielzeit mit meinen Kindern, schöne Momente der Zweisamkeit mit meinem Partner, neue berufliche Wege oder ganz profane Dinge wünsche. Alles, was mein Leben bereichert und glücklicher macht, darf in der letzten Übung geboren werden.

Ilan geht sogar noch weiter und nennt die finale Praxisübung einen ‚kulturellen Tabubruch‘. Frauen dürfen ihre sexuelle Kraft nutzen, um ihr Leben Stück für Stück umzukrempeln. Das ist etwas, was wir nicht gelernt haben. Alles ist Sex, alles wird irgendwann geboren. Jede Frau darf die Energie ihrer sexuellen Kraft entdecken und diese lernen einzusetzen, um die eigenen Herzenswünsche zu verstärken. Also Mädels, wir dürfen uns nun Großes zutrauen, uns selbst feiern, wundervolle Ideen erschaffen und werden jeden Tag somit selbst aufs Neue geboren. Wir sollten die sexuelle Kraft nicht nur für gute Sexmomente aufsparen, sondern vor allem dazu nutzen, ein Leben nach unseren persönlichen Vorstellungen zu kreieren.

 

Nun scheint es mir so, wirklich verstanden zu haben, um was es bei dem Yoni-Ei geht. Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, bemerke ich wie kerzengerade mein Rücken aufgerichtet ist. Und ich spüre wie viel lichtervoller es in mir ist, meine Schatten transformiert werden und ich aussteige aus der Opferrolle. Endgültig!! Ich bin Schöpferin und schaffe mir mein Umfeld nach meinen Herzenswünschen. Und ich wünsche diese Freiheit jeder Frau auf Erden. Lasst uns endlich Aussteigen aus dem Schmerz, den wir viel zu lange schon tragen, sodass unsere Rücken sich bereits durchbiegen. Genießen wir die Freiheit, das Frau-Sein und feiern wir uns und unsere urweibliche Kraft, die immer da war und immer da sein wird. Jeder kann sie finden, wenn er nur tief genug gräbt. Und wenn es ein kleines Ei aus Jade sein sollte, das uns den Weg dorthin zeigt.