Hallo, mein Name ist Sarah und ich bin die Gründerin von Grüner Mond. Einer Seite, die mit mir wachsen darf. Vollgepackt mit weiblicher Power und spannendem Wissen über die Wildpflanzen, die mir sehr am Herzen liegen.

Aber nun zu mir:

Ich bin 34 Jahre jung und in einem kleinen Dorf im Hunsrück mit der besten Mama der Welt unter vier Geschwistern aufgewachsen. Nachdem ich altorientalische Philologie und klassische Archäologie in Tübingen studiert habe, bin ich erst einmal mit leichtem Widerwillen - was sich nun in großem Wohlgefallen aufgelöst hat - auf die schwäbische Alb gezogen. In einem kleinen Häuschen direkt am Waldrand eines beschaulichen Dorfes lassen mein Mann, unsere zwei Töchter, drei Katzen und ich es uns gut gehen. Wir genießen es mit dem Zyklus der Natur zu leben, den Mond zu beobachten und in die Riten der Jahreszeitenfeste einzusteigen.

Meine besondere Liebe zu den Pflanzen begann bereits in jungen Jahren, als meine Mutter mir wichtige Teepflanzen wie die Schafgarbe beibrachte und mir zeigte wie ich Johanniskrautöl ansetze und benutze. Sie kannte noch ein paar Hausmittelchen, die sie von der Oma übernommen hatte. Ich war fasziniert und schon immer neugierig auf die Kraft der Wildpflanzen. Vor allem weil es nie langweilig wird, es immer neue Arten und Anwendungen zu entdecken gibt. Doch 2021 bin ich förmlich explodiert. Seit März konsumiere ich täglich Genuss aus der grünen Natur vor meiner Haustür, kombiniert mit anderen Lebensmitteln im Abendessen oder als leckeren Smoothie.

Mein Engagement für das Weibliche kam erst später, als ich ein verschüttetes Trauma, das lange tief in mir verborgen lag, wieder ans Licht holte, es bewältigte und begann mich selbst zu lieben. Lange Zeit blieb die Selbstliebe mir ein verschlossenes Buch mit sieben Siegeln. Seit Teenagertagen fand ich mich immer zu dick, war Mobbingopfer in der Schule, war irgendwie immer anders und traute mir selbst viel zu wenig zu. Doch mit der Entdeckung meines wahren Wesens, meines spirituellen Seins (Ende 2020), veränderte sich meine komplette Lebenseinstellung. Erst konnte ich das in mir brodelnde Trauma, den Missbrauch der mir in jungen Jahren angetan wurde, verarbeiten und dann zu der Liebe zu mir selbst finden. Und erst als ich mich akzeptieren lernte, schmolzen die Pfunde und die Selbstzweifel mit ihnen dahin. Heute will ich mich nicht mehr verstecken, sondern mich als stolze Frau der Welt zeigen. Und vielleicht andere Frauen inspirieren, den gleichen Mut zu haben. Denn nichts ist wichtiger, als wie wir mit uns selbst umgehen. Liebst du dich selbst, liebst du die Welt!